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Newsletter – November / Dezember 2016
Informationen zum Unternehmen und zur Branche der erneuerbaren Energien

Liebe Freunde von Windwärts, 

dieser Newsletter erreicht Sie kurz vor der Weihnachtszeit, in der etwas Ruhe nach einem ereignisreichen Jahr einkehrt. Da ist es an der Zeit, das Jahr 2016 noch einmal Revue passieren zu lassen. Und es ist ja einiges passiert, sowohl bei Windwärts als auch in der Branche insgesamt. Wir haben in Sylda in Sachsen-Anhalt und in Großenwede in der Lüneburger Heide neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen und im fränkischen Windpark Steigerwald mit dem Bau von drei weiteren Anlagen begonnen. Neben diesen Erfolgen im Tagesgeschäft haben wir intern Strukturen aufgebaut, um auch weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. Ein neues Kompetenzteam für Repowering hat ebenso die Arbeit aufgenommen wie das Regionalbüro Osnabrück, und Windwärts erreichte als erstes norddeutsches Unternehmen der Branche die Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems nach EMAS, dem anspruchsvollen europäischen Gemeinschaftssystem. Durch die Kooperationsvereinbarung mit der NaturEnergie Region Hannover eG, einer Energiegenossenschaft, haben wir darüber hinaus gezeigt, wie Projektentwickler und Bürgerenergie-Aktivisten gemeinsam an nachhaltigen Windenergieprojekten arbeiten können.

Das große Thema, das im zu Ende gehenden Jahr die Branche und uns intensiv beschäftigt hat, ist natürlich die Änderung des Fördersystems für erneuerbare Energien durch die Novelle des EEG. Im kommenden Jahr wird alles neu: Das System der Ausschreibungen und die im Gesetz festgelegte Begrenzung des Ausbaus der Windenergie verändern die Spielregeln fundamental. Daher war es für uns bei Windwärts die vordringlichste Aufgabe des Jahres 2016, uns gemeinsam mit unseren Partnern in der MVV Energie Gruppe intensiv darauf vorzubereiten. Wir sind in diesem Prozess auf einem guten Weg und sind sicher, dass wir unsere Projekte in Zukunft gut durch die Ausschreibungen bekommen werden.

Da wir aus diesem Grund in den Newsletter-Ausgaben dieses Jahres viel über die deutsche Politik berichtet haben, werfen wir zum Jahresende einen Blick nach Frankreich, wo unser Tochterunternehmen Vents d'Oc sich auch in diesem Jahr auf dem Energaïa Forum am Firmenstandort Montpellier präsentiert hat. Auch anderswo sind Menschen zusammengekommen, um entweder über die Windenergie zu sprechen, so auf dem Niedersächsischen Windbranchentag in Hannover, oder weiter südlich in Marrakesch über die große Aufgabe des globalen Klimaschutzes. Darüber erfahren Sie ebenso mehr wie über die Arbeit im neuen Windwärts-Regionalbüro.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an Windwärts und unserem Newsletter und wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein friedvolles Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre Newsletter-Redaktion

P.S.: Über Feedback und Anregungen freuen wir uns jederzeit unter redaktion@windwaerts.de.

Unser französisches Tochterunternehmen Vents d'Oc hat Mitte Dezember am Forum Energaïa in Montpellier teilgenommen. Warum und mit welchem Erfolg, das können Sie hier nachlesen.

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Die globale Klimadiplomatie hat wieder getagt – dieses Mal in Marokko. Was dabei herauskam, erfahren Sie hier.

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Marrakesch-Klimaschutz


In Melle bei Osnabrück hat unser neues Regionalbüro die Arbeit aufgenommen. Was die Kollegen tun und welche Erwartungen wir in der Region haben, können Sie hier lesen.

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Stefan Ostermann und Anne Beßmann

Branchentage sind ein beliebter Treffpunkt, um Kontakte zu knüpfen oder aufzufrischen oder um bei aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Ob es in Hannover genauso war, erfahren Sie hier.

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Zahl des Monats

Wir sind mitten in der Weihnachtszeit, und zum Zauber dieser Tage gehören natürlich die vielen Lichter. Lichterketten an Weihnachtsbäumen, blinkende Weihnachtssterne im Fenster oder überdimensionierte funkelnde Rentierschlitten im Vorgarten – wenn es weihnachtet, leuchtet es auch. Manche setzen nach wie vor auf den wärmenden Schein echter Kerzen, aber meistens sorgt elektrischer Strom für den Lichterglanz. Da kommt ganz schön was zusammen: Laut Berechnungen des Instituts für Energiedienstleistungen aus dem badischen Lörrach verbrauchen die Haushalte in Deutschland rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom für die Weihnachtsbeleuchtung. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 160.000 Privathaushalten.

Das kostet natürlich Geld, und der Strom muss ja auch erzeugt werden. Der Stromverbrauch alleine der Weihnachtsbeleuchtung entspricht der Strommenge, die 70 bis 80 moderne Windenergieanlagen pro Jahr erzeugen. Das ist nicht ohne. Daher ist es gut, dass jeder bei der Weihnachtsbeleuchtung sparen kann, ohne auf den Lichterglanz verzichten zu müssen. Moderne LED-Lichterketten etwa verbrauchen 80 bis 90% weniger Strom als die herkömmlichen Modelle, und über Zeitschaltuhren kann gewährleistet werden, dass die Lichter nur dann leuchten, wenn sie auch tatsächlich andere Menschen erfreuen können.


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