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Herbst 2017

Liebe Freunde von Windwärts, 

da kann die Digitalisierung unserer Welt noch so rasant voranschreiten, Messen bleiben die wichtigsten Treffpunkte der meisten Branchen. In diesem Jahr zog es die deutsche Windenergie-Community wieder in die „graue Stadt am Meer“, wie der Dichter und Schriftsteller Theodor Storm seine nordfriesische Heimatstadt Husum nannte. Die zeigte sich nicht nur grau, sondern auch sehr stürmisch, was durchaus passend war angesichts der Unruhe, die die Ausschreibungsergebnisse der ersten Runden in die Branche gebracht haben. Windwärts hat sich auf die sich verändernde Marktlage eingestellt und in diesem Jahr sein umfassendes Dienstleistungsangebot in den Mittelpunkt des Messeauftritts gestellt, was auch auf großes Interesse seitens der Messebesucher stieß.

Eines dieser Angebote ist die technische und kaufmännische Betriebsführung von Windenergieanlagen. In diesem Geschäftsfeld konnte Windwärts in den vergangenen Wochen Erfolge vermelden. Zuerst haben die Kollegen die Marke von 500 Megawatt an betreuter Leistung geknackt, und kurz danach ging es nahtlos weiter. Ein Verbund mittelgroßer Stadtwerke hat uns mit der kaufmännischen Betriebsführung seiner Windparks beauftragt. So kann es weitergehen. Aber auch im „klassischen“ Geschäft der Projektentwicklung ging es voran. So haben wir einen Windpark in Niedersachsen ans Netz gebracht und verkauft, dessen Geschichte belegt, was für ein mühseliges Geschäft die Projektentwicklung sein kann. Mehr als zehn Jahre hat es gedauert, bis sich im Windpark Düste die Rotoren endlich drehen konnten

Aber das Geschäft ist eben nicht nur mühselig, sondern auch äußerst wichtig, und es kann auch viel Spaß machen. Etwa wenn wir am „Maustüröffnertag“ begeisterten Kindern die Windenergie spielerisch näher bringen. Denn wir bauen Windparks nicht zuletzt, damit auch zukünftige Generationen in einer intakten Umwelt leben können.

Das sind die Themen für diesen Herbst, der hoffentlich wieder viel Wind bringt, allerdings ohne die Sturmschäden, die wir auch hier in Hannover zu beklagen hatten.

Viel Spaß dabei wünscht 
Ihre Newsletter-Redaktion

P.S.: Über Feedback und Anregungen freuen wir uns jederzeit unter redaktion@windwaerts.de.

Windmesse in stürmischen Zeiten

In Husum versammelte sich auf der Messe wieder einmal die deutsche Windenergiebranche. Wie Windwärts dort aufgetreten ist, und wie es sein kann, dass es gerade dort zu viel Wind gab, lesen Sie hier.

Türen auf für die Maus!

Für die kleinen und großen Freunde der „Sendung mit der Maus“ öffnen wir auch mal die Tür einer Windenergieanlage. Wie es dieses Mal an der „Smarties-Mühle“ war, können Sie hier erfahren.

Windwärts verkauft niedersächsischen Windpark Düste

Was lange währt, wird endlich gut. Windwärts hat einen Windpark in Niedersachsen errichtet und verkauft, dessen Planung vor mehr als zehn Jahren begonnen hat. Hier erfahren Sie mehr.

TOBi Windenergie entscheidet sich für Windwärts als kaufmännischen Betriebsführer

Einen schönen Erfolg konnte Windwärts in der kaufmännischen Betriebsführung feiern. Für einen Verbund aus Stadtwerken betreuen wir nun dessen gesamten Bestand. Mehr dazu lesen Sie hier.


Windwärts betreut erstmals mehr als 500 MW an Leistung in der Betriebsführung

Die Betriebsführung ist eines unserer zentralen Geschäftsfelder. Seit Windwärts Teil der MVV Energie Gruppe ist, haben wir die betreute Leistung verdoppelt. Hier lesen Sie mehr.


Die aktuelle Zahl

WindEurope, die europäische Interessenvertretung der Windenergiebranche, hat im September 2017 ihre Szenarien für die weitere Entwicklung der Windenergienutzung in Europa aktualisiert. Im realistischsten „zentralen“ Szenario prognostiziert der Verband, dass im Jahr 2030 in der EU (noch mit Großbritannien gerechnet) insgesamt 253 Gigawatt (GW) an Windenergieleistung an Land installiert sein wird, dazu kommen dann noch 70 GW auf See. Damit können insgesamt 888 Terawattstunden (TWh) an Strom im Jahr erzeugt werden, was 29,6% des gesamten Stromverbrauchs innerhalb der EU entspricht. Wenn dieses Szenario erreicht wird, können CO2-Emissionen von 382 Mio. Tonnen und der Import fossiler Energieträger für mehr als 13 Milliarden Euro pro Jahr vermieden werden. In diesem Szenario arbeiten im Jahr 2030 569.000 Menschen in der Windenergiebranche.

Allerdings wird dieses Szenario nicht von alleine wahr. Den Berechnungen liegen Annahmen über die Energiepolitik und technische Entwicklungen der kommenden Jahre zugrunde. Die EU-Mitgliedstaaten halten sich an die Vorgaben einer EU-Richtlinie zu Erneuerbaren Energien und stellen detaillierte Energie- und Klimapläne auf. Netzausbau und Systemintegration schreiten europaweit voran, und die Elektrifizierung des Verkehrssektors macht Fortschritte. Darüber hinaus sinken die Kosten der Windenergie kontinuierlich weiter.

Auf die einzelnen Länder heruntergebrochen, zeigen sich deutliche Unterschiede. Während der Anteil der Windenergie bei den Spitzenreitern Dänemark, Irland und Estland laut dem Szenario deutlich über 50% liegen wird und die Niederlande und Deutschland nahe an diese Marke herankommen, spielt die Windenergie auch in 13 Jahren in einigen Ländern noch gar keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle. Die Schlusslichter bilden Slowenien, Ungarn und die Slowakei, die auch 2030 noch keine nennenswerten Erzeugungskapazitäten aufweisen werden. Die Unterschiede hängen natürlich mit der Windhöffigkeit zusammen, es spielen aber auch politische Faktoren eine große Rolle.


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